Gerichtlicher Schutz wird teuerer


suditsya_dorogoDie ukrainische Regierung will die geltenden Gerichtsgebühren verdoppeln. Das Parlament hat am 2.  Oktober den  entsprechenden Gesetzentwurf Nr. 11183 „Über die Änderung der Gesetze der Ukraine (über  die  Entrichtung der  Gerichtsgebühr)“ als Gesetzvorlage verabschiedet.

In dem Erklärungshinweis zu diesem Gesetz geht es darum, dass durch diese Gesetzesänderungen neue  Budgeteinnahmen entstehen werden, die für die materiell-technische Nachbesserung der gerichtlichen  Aktivitäten dienen sollen.

 Durch Gesetzentwurf ist die Erhöhung der Gebührensätze für folgende Klagen vorgesehen:

  • nicht materielle Forderungen (allgemeine und administrative Gerichte);
  • materielle Forderungen (administrative Gerichte);
  • Klagen in Konkursverfahren, Gläubigeranträge;
  • Moralschadenersatz;
  • Scheidungsverfahren.

Wie www.depo.ua meldet, soll das Gesetzentwurf nicht nur die Sätze der Gerichtsgebühren erhöhen, sondern auch den Kreis der Zahler erweitern. Das neue Gesetzentwurf sieht vor, dass die materiell-technischen Ausgaben in Gerichtssachen über die administrative Ahndung durch die Verklagten getragen werden. Somit ändert sich die Vorgehensweise bei der Bezahlung der Gerichtsgebühr. Wenn heute der zahlt, wer die Klage erhebt, dann soll es unter dem neuen Gesetz auch derjenige in einigen Fällen tun, gegen wer die Klage erhebt wird, so meint Volodymyr Tereshchenko, Partner von Werner Rechtsanwälten.

Neue Regeln sollen sicher zusätzliche Budgeteinnahmen herbeirufen sowie einige „Berufskläger“ abschrecken. Diese Regeln können aber objektiv die Möglichkeiten des gerichtlichen Schutzes für juristische und natürliche Personen in der Ukraine verringern.

Nach dem Artikel von Aleksey Smirnov „Das teure Vergnügen» //"Деловая столица" 41(595) 08.10.2012



Beschäftigung der Angehörigen anderer Staaten – was für die Arbeitgeber die Einstellung von Ausländern bedeutet

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Immer größere Zahl der ukrainischen Unternehmen hat Bedürfnis nach den hochqualifizierten Mitarbeitern. Und leider nicht immer können die Arbeitgeber die passenden Fachleute auf dem ukrainischen Arbeitsmarkt finden. Deswegen entsteht die Notwendigkeit die benötigte Arbeitskraft aus dem Ausland einzustellen. Dabei entstehen oft die unerwarteten Fragen und Probleme bei den ukrainischen Arbeitgebern wegen der Einstellung von Ausländern. Es kann passieren, dass man keine Arbeitsgenehmigung bekommt, entweder wegen der Fehler von der Beschäftigungsbehörde oder wegen der mangelhaft ausgefüllten Anträgen und Unterlagen bzw. der fehlenden Unterstützung bei dem Ausfüllen der Unterlagen für die Arbeitsgenehmigung in der Ukraine.

Heutzutage ist diese Frage durch die Verordnung des Ministerkabinetts der Ukraine Nr. 322 vom 08. April 2009 „Über die Einführung der Regelung für die Ausstellung, Verlängerung und Widerrufung von Arbeitserlaubnissen für Ausländer und Apatriden“. Ab dem 1. Januar 2013 wird das Gesetz „Über die Beschäftigung der Bevölkerung“ in Kraft eintreten, das auch zusätzlich die Ausstellung, Verlängerung und Widerrufung von Arbeitserlaubnissen für ausländische Personen regeln wird.

Die erwähnten Rechtsakte beinhalten Bestimmungen zu dem Verfahren der Arbeitserlaubniserlangung, den notwendigen Unterlagen, der Fristen und anderen Einzelheiten. Aber wenn sogar der Arbeitnehmer alle formell bestimmten Unterlagen bei der Arbeitsbehörde einreicht, gibt es leider keine Garantie, dass alles perfekt abläuft und keine Absage zustande kommt. Außerdem wird die Gebühr für die Beantragung der Arbeitserlaubnis in Höhe von 4 Mindestlöhnen unabhängig von dem Ergebnis (also auch wenn keine Arbeitserlaubnis für ausländischen Mitarbeiter ausgestellt wird) nicht zurückerstattet.

Das Hauptproblem bei der Erlangung oder Verlängerung der Arbeitserlaubnis liegt daran, dass der Arbeitgeber die erforderlichen Unterlagen in der sehr knappen Frist nicht nur entsprechend den formellen Anforderungen des Gesetzes sondern auch im Einklang mit der formell nicht festgelegten Vorgangsweise der konkreten Arbeitsbehörde gestalten soll.

Manchmal bekommen die Arbeitgeber auch ein unerwartetes Problem – trotz der Beantragung der maximal möglichen 1-Jährigen Frist für die Arbeitserlaubnis, wird nur die kurzfristige Erlaubnis für 6 Monate erteilt. Als Begründung wird in solchem Falle oft von der Arbeitsbehörde erwähnt, dass einige Unterlagen fehlen oder in den Unterlagen die Fehler vorhanden sind. Die Möglichkeit zu beweisen, dass es eigentlich nicht so ist, hat man kaum. Dies erfordert maximale Rücksicht zu formellen und informellen Anforderungen an die Gestaltung und Ausfüllung der Unterlagen.

Außerdem entsteht ein großes Problem im Fall, wenn die Arbeitserlaubnis verloren gegangen ist. Es ist nicht vorgesehen, dass man ein Zweitexemplar bekommen darf. Es hat als Folgen die Anmeldung des Verlustes von der Arbeitserlaubnis, Kündigung des betroffenen Mitarbeiters, die Beantragung der neuen Arbeitserlaubnis und erst dann die erneute Einstellung. Falls dieses Verfahren nicht eingehalten wird, droht dem Arbeitsgeber die Strafe in Höhe von 20 Minimallöhnen.

Die Anwälte von Werner und Partners haben mehrmals die Mandanten zu den Fragen der Einstellung von ausländischen Arbeitskräften beraten. Dadurch wurden die üblichen Fehler vermieden, die Fristen der Erlangung von Arbeitserlaubnissen eingehalten sowie die rechtzeitige Beschäftigung der ausländischen Mitarbeiter sichergestellt.

Wir helfen unseren Mandanten, ihre Zeit und Geld zu sparen, indem wir alle Feinheiten der ukrainischen Richtlinien und Praxis im Bereich Beschäftigung der Ausländer strikt einhalten.

Auf der Suche nach Wohngelegenheit in der Ukraine (in English) // The New York Times, Juli 10, 2012

Joseph Sywenkyj for The New York TimesSLEEK DUPLEX WITH A TERRACE IN CENTRAL KIEV

A modern duplex in a 1914 walk-up building in Kiev is for sale for $880,000. The building is in the Shevchenkivsky district of Kiev, Ukraine (Foto: Joseph Sywenkyj for The New York Times).

A Sleek Duplex in Central KievThis 2,260-square-foot unit is on the top two floors of a seven-story walk-up building. Built in 1914, it has high ceilings and several open areas, and is awash in natural light from oversized windows, two small balconies with French doors and a wall of glass sliding doors.

The apartment is entered on the lower level, into an airy space shared by the kitchen and the living room. The ceiling is 13 feet high, and one wall has four large windows and a set of French doors that lead to one of two small balconies. The gleaming black appliances in the open kitchen are made by Miele and Bosch. A rectangular island, also black, divides the kitchen from the living room. With a sink and an electric stovetop built in, it also functions as an eating counter, on the side facing the living room. The floor in this part of the apartment is light wood painted with a black abstract pattern resembling exaggerated knotty wood, according to Luda Kosobutskaya, an English-speaking colleague of the listing agent, Ludmila Leonidova, at Park Lane.

The master bedroom, beyond the living room, has three large windows and a small balcony with French doors. On the opposite end of the floor, by the front entrance, is one of two bathrooms. Each has fixtures by Devon & Devon, an Italian company, as well as a mounted flat-screen TV; this one has a vintage feel with its clawed tub, striped wallpaper, a decorative fireplace, and a black-and-white-checkered floor.

On one wall of the light-filled family room upstairs is a contemporary columnar fireplace; another wall is outfitted with a large-screen home theater. The room is dominated by a wall of sliding glass doors, which open to a large terrace with panoramic views of Kiev.

Also on the upper level is the second, smaller bedroom, which has a 10-foot-high ceiling and a blond wood floor. The bathroom is lined with beige marble and has a whirlpool bathtub. A small adjacent room, now in use as a walk-in closet, could be converted into a third bedroom or an office.

The apartment is centrally located in the Shevchenkivsky district of Kiev, a bustling neighborhood filled with stores, restaurants and cafes that cater to a business crowd. The nearest metro stop is a five-minute walk, and there is a movie theater across the street. Also within walking distance are the National Opera House, historic theaters and cathedrals, Taras Shevchenko National University and Shevchenko Park.

MARKET OVERVIEW

The housing market has been in a downward spiral since the global financial crisis, making Kiev a buyers’ market. “Since 2008, prices have fallen twice,” said Igor Darmogray, a lawyer in the Kiev office of the Berlin firm "Werner Law Firm". “Two years ago, the prices were simply unimaginable, they were extremely high. The apartments which cost $1 million, now it’s difficult to sell them at $500,000.”

Luxury property prices have dropped 20 to 25 percent since 2008, said Yaroslava Chapko, the manager of Knight Frank Ukraine, the international property and research company. “There are empty business-class buildings,” Ms. Chapko said.

According to Mr. Darmogray, “Ukraine was hit harder by this crisis than other, neighboring countries.” Ukraine’s gross national product fell about 15 percent in 2008, he said.

“If you want to get a good deal on real estate,” said Alex Frishberg of Frishberg & Partners, a Kiev law firm, “now, within the next year or so, would be a good time. The entire market is dead.”

The market has been crippled further by the unpopularity of President Viktor F. Yanukovich, whose presence has scared off foreign investors, Mr. Frishberg said. In addition, Ukrainian banks are barely lending money, making it virtually impossible for middle class Ukrainians to purchase property and stimulate the market.

WHO BUYS IN UKRAINE

Kiev’s prestigious Shevchenkivsky district attracts foreign companies and embassies. They buy buildings to house their staffs while on assignment, said Mr. Frishberg who counts many such expatriates as his clients. “Kiev is not a luxury or tourist destination,” added Mr. Frishberg. “It’s business, purely.”

Mr. Darmogray says he has seen some individual foreign buyers in the Shevchenkivsky district, and they tend to be Russians, Americans, Britons and Poles. Most foreign buyers are Europeans, said Mr. Frishberg, citing the one exception, in the resort areas of Crimea, which draws Russians. According to Mr. Darmogray, the number of foreign buyers fell by 10 percent from 2010 to 2011.

BUYING BASICS

Notaries are required; lawyers are not typically involved, although foreigners are encouraged to hire one.

“Foreigners get cheated in different ways,” Mr. Frishberg said. “You have to do your due diligence. It’s a high-risk country where a lot of things don’t go right.” Most business in Kiev is conducted in Russian and Ukrainian. Although the official currency is the hryvnia, large transactions are typically conducted in euros or dollars. Ms. Chapko says it is possible for foreigners to get financing from Ukrainian and foreign banks, though she doubts it is practical. “The interest rate is crazy,” she said. “In national currency, it’s 22, 23 percent.”

By NINA ROBERTS

The New York Times, July 10, 2012